Das Sicherheitsbewusstsein der Internetnutzer wächst. Besonders Opfer von Cyberkriminalität setzen danach auf mehr Schutz. Neben der Umsetzung aktueller Sicherheitsempfehlungen verzichten viele Nutzer auch auf bestimmte Tätigkeiten im Internet wie die Nutzung von Online-Banking oder sozialen Medien.

Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) führten im Oktober eine Online-Umfrage anlässlich des Europäischen Monats der Cyber-Sicherheit. Das Ergebnis ihrer Befragung: 72,97 Prozent der Opfer von Cybercrime setzen danach auf mehr Sicherheit im Internet.

92,13 Prozent der Befragten sehen ein aktuelles Antiviren-Programm als Pflicht an. Auch eine sichere Verbindung bei der Datenübertragung ist für die Meisten (86,46) ein Muss. Mit der steigenden Gefahr bei der Internetnutzung durch Ransomware-Attacken, wächst auch das Bewusstsein für die regelmässige Sicherung der Daten durch Kopien.

Daten-Backups verschonten auch die Leitung des  Lukaskrankenhauses in Neuss davor, Lösegeld den Cyberkriminellen für die Entschlüsselung der eigenen Daten zu zahlen. 58,88 Prozent gaben an, regelmäßig Sicherheitskopien anzulegen.

Andere verzichten auf bestimmte Aktivitäten im Netz, um sich vor möglichen Angriffen zu schützen:  32,46 Prozent der Befragten verwenden keine sozialen Netze, 13,9 Prozent nutzen kein Online-Banking und 6,28 Prozent kaufen nie im Internet ein.

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Fax bleibt sichere und kostengünstige Alternative

Laut BSI-Präsident Arne Schönbohm greifen Nutzer oft auf gängige Schutzmaßnahmen zurück, die sie ohne viel Aufwand umsetzen können. „Nachholbedarf besteht bei Schutzmaßnahmen, die beim Einrichten etwas mehr Aufwand erfordern, etwa das Verschlüsseln von E-Mails oder das Surfen über ein virtuelles privates Netzwerk, kurz VPN“, so Schönbohm. „Sie steigern den Schutz von Gerät und Daten erheblich. Wir müssen weiter über die Wirksamkeit dieser Maßnahmen aufklären und uns gleichzeitig für einfach handhabbare Lösungen einsetzen.“

Eine sichere und virenfreie Lösung bleibt das Fax als bewährtes Kommunikationskanal, das entgegen seinem heutigen Image, keineswegs veraltet ist. In Wahrheit verwenden fast alle deutschen Unternehmen weiterhin Faxgeräte für die interne und externe Kommunikation. Ein Grund ist unter anderem gerade die hohe Sicherheit, die mit Fax einhergeht. Zwar ist die E-Mail beliebter als Fax, doch der jüngste Bericht zur IT-Sicherheit in Deutschland zeigt, dass die Zahl virenverseuchter Nachrichten explosionsartig  wächst.

Cloudbasierte Faxlösungen wie infins FaxCloud sind zeitgemäße Alternativen, die E-Mails in Nichts nachstehen. Klassische Faxgeräte werden dank der FaxCloud überflüssig. Dadurch ist das virtuelle Faxen auch deutlich billiger. Zudem wird nicht nur Geld gespart, sondern auch Zeit.