Immer mehr Deutsche lesen ePaper. Die Auflage der digitalen Zeitungen ist in Deutschland auf über eine Million gestiegen. Das zeigt eine Studie von Die Zeitungen. Mit dem steigenden Interesse, wächst auch die Frage nach neuen Bezahlmethoden für die digitale Zeitung.

Auf dem Tablet, dem Smartphone oder dem heimischen Rechner: Im 3. Quartal 2016 haben Deutsche Zeitungen 1.013.454 ePaper-Exemplare pro Erscheinungstag verkauft. Das bedeutet, dass die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresquartal um 24 Prozent gestiegen sind. Auch 2015 war die Auflage im Vergleich zu 2014 sogar um 35 Prozent gestiegen.

Wie Die Zeitungen meldet, beziehen immer mehr Menschen die digitale Ausgabe ihrer Zeitung regelmäßig im Abonnement. Die Hälfte der digitalen Zeitungsauflage (49,5 Prozent) war im 3. Quartal 2016 abonniert. Das heißt, dass mit aktuell 501.000 Abos eine Zunahme von 25,4 Prozent stattgefunden hat. „Auch wenn kein Papier raschelt: das ePaper ist eine vollwertige Zeitung und ein wertvolles Werbeumfeld“, so Markus Ruppe, Geschäftsführer der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft.“

Anzeigen werden in der digitalen Ausgabe genauso wahrgenommen wie in der gedruckten. Laut der Studie werden Printanzeigen zu 56 Prozent beachtet, die Anzeigen im ePaper der Tageszeitung zu 53 Prozent. Bei Mehrfachkontakten steige die Beachtung auf 58 Prozent, somit zeigt die Kombigruppe aus Print und ePaper die höchste Anzeigenbeachtung.

ePaper mit infins Payment bezahlen

Ein Vorteil digitaler Zeitungen ist auch die Erschließung neuer Payment-Lösungen. Einzelausgaben können über Bezahlmethoden wie infins Payment SMS & Call erworben werden. Auf jeder Seite leicht integrierbar, erlaubt die Payment-Lösung von infin das Bezahlen einer digitalen Zeitung über SMS oder Anruf. Einzelne Ausgaben können schnell und mühelos auf das favorisierte Endgerät heruntergeladen werden.

Der Markt für digitale Zeitungen wächst kontinuierlich. Nicht nur Tages- und Wochenzeitungen werden von der wachsenden Beliebtheit der digitalen Ausgaben profitieren. Auch Unternehmens- und Verbandsblätter können kostengünstig vertrieben werden. Besonders weil die Akzeptanz für die papierlose Zeitung wächst.

Das ePaper ist eine 1:1-Abbildung der gedruckten Zeitung. Weitere digitale Zeitungsangebote wie Onlineportale, Mobilangebote oder Apps zählen nicht zur ePaper-Auflage. Insgesamt meldeten im 3. Quartal 2016 194 Zeitungen (3/2015: 182 Zeitungen) die Auflagen ihrer digitalen Zeitungen an die IVW.