Etwa jeder vierte Deutsche liest Bücher digital. Somit ist in den letzten drei Jahren die Zahl der E-Book-Leser nahezu konstant geblieben. Eine Ursache dafür ist der geringfügige Preisunterschied zu gedruckten Ausgaben. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom.

Aufgrund der Buchpreisbindung sowie der hohen Mehrwertsteuer von 19 Prozent kosten digitale Bücher fast genauso viel wie gedruckte. „Die Angleichung der Mehrwertsteuersätze von gedruckten und digitalen Büchern ist seit Jahren überfällig“, so Bitkom-Vizepräsident Achim Berg im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse. Seiner Meinung schließt sich auch die große Mehrheit der Bundesbürger an.

Jedoch ist der Preis nicht der alleinige differenzierende Faktor. Mehr als die Hälfte der befragten Nichtnutzer (55 Prozent) vermissen das Haptische am digitalen Buch. „Vielen Menschen ist es beim Lesen immer noch wichtig, ein gedrucktes Buch in der Hand zu halten und darin zu blättern“, sagte Berg. Jeder Zweite (44 Prozent) möchte nicht auf einem Bildschirm lesen und jeder Dritte (38 Prozent) findet Lesegeräte zu teuer. Es gibt zudem noch eine Kategorie von Lesern, die Lesegeräte für zu kompliziert halten (25 Prozent).

Der Trend geht allerdings in Richtung E-Reader: 46 Prozent der E-Book-Leser nutzen Geräte wie Kindle, Tolino oder Kobo. „E-Reader sind kostengünstig, leicht, bieten ein kontrastreiches Bild und laufen mehrere Wochen oder sogar Monate“, sagte Berg. Bisher wurden generell Smartphones und auch Tablets zum Lesen von E-Books verwendet. Eine noch kleine Anzahl der Leser verwenden mehrere Geräte parallel. Der Anteil an E-Book-Nutzern, die synchron auf mehreren Geräten lesen, beträgt 23 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 18 Prozent.

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Inhaltlich innovativ und preislich wettbewerbsfähig

Das Fazit des Digitalverbandes Bitkom: Der E-Book-Markt bräuchte neue Impulse. Kompetitivere Preise und eine innovative Aufbereitung der Inhalte könnten mehr Leser für digitale Bücher begeistern. „Es reicht nicht aus, gedruckte Bücher eins zu eins in ein digitales Format zu übertragen“, sagte Berg. „Die Verlage sind in der Lage, Inhalte zu strukturieren und für bestimmte Zielgruppen aufzubereiten – ein unschätzbarer Vorteil in den Informationsfluten des Internet.“ Diese Chance sollten die Verlage nutzen. Berg: „Wenn am Ende kein einfaches E-Book, sondern eine benutzerfreundliche, interaktive App oder Webanwendung steht, werden sich dafür erst Recht Käufer finden.“

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